Freitag, 24. Januar 2014

Bemusterung Teil 1

Sodele; nun sind wir von der Bemusterung wieder da und müssen erstmal alle verarbeiten, was da so die letzten 48 Stunden alles passiert ist. Da das sicherlich noch etwas dauern wird, werden wir der Bemusterung einfach mal mehrere Posts widmen. Hier der Erste:

Die An- und Unterkunft

Nachdem die Arbeitstage am Mittwoch leider etwas spät zu ende gingen, haben wir uns ziemlich gesputet um die knapp 110 km nach Netphen-Hainchen abzureißen; schließlich wollten wir da noch zu Abend essen...
Dort waren wir im Gasthof Ley untergebracht. Dieser gehört Herrn Büdenbender, die geilen Schnitzel macht der Sohn und selbstverständlich sind diese beiden weder verwandt noch verschwägert mit der Inhaberfamilie von Hausbau Büdenbender - 1,5km vom Gasthof entfernt - , die wiederrum eine ganze Reihe von nicht verwandten oder verschwägerten Büdenbenders beschäftigt. Ich will aber nicht lästern; hier in Hitdorf gab es auch mal drei Damen exakt gleichen Vor- und Nachnamens, die nur teilweise miteinander verschwägert waren.
Wie angekündigt waren alle Vertriebler plus Junior und Senior vom Hausbau ebenfalls im Gasthof, da Mittwoch und Donnerstag dort die Vertrieblertagung stattfand. Ob es einen Zusammenhang zu den erhöhten Zugriffzahlen auf diesen Blog in dieser Zeit gab wissen wir leider nicht. Wenn ja, dann haben alle Vertriebler IPhones....
Der Gasthof ist echt schick, die Schnitzel wirklich geil und reichlich und der Gasthof liegt direkt neben der Kirche:
Die Kirche von Netphen-Irmgarteichen
Da der Gasthof 2008 abgebrannt ist, sind die Zimmer auch richtig schick und modern:
Das Zimmer
Leider war die Nachttischlampe zu modern für uns... Die Lampe hatte keinen Schalter und mit Touch irgendwo ging die auch nicht...
Hochmoderne Lampe


Die Esklation

Zu späterer Stunde - die Vertriebstagung war schon zuende - saßen wir unserem Vertriebler noch zusammen. Da sich am Nebentisch noch ein Aufbautrupp von Büdenbender niedergelassen hatte, waren wir dann irgenwann zu sechst noch im Gasthof lustig am bechern. Nachdem wir die Verdrängung eines IPhone 5 - natürlich in wasserdichter Hülle - berechnet hatten, haben wir uns dann noch ein oder zwei Kurzen Gesprächsthementhemen gewidmet bevor wir den Abend frei nach Jürgen von der Lippe gemäß Stufe 5 erster Satz haben ausklingen lassen.
An dieser Stelle nochmal Sorry an Familie Büdenbender (die mit dem Gasthof) und die Bewohner Irmgarteichens... Jedenfalls wusste man am nächsten Tag bei Büdenbenders (also jetzt die mit den Häusern) schon, dass wir wohl nen lustigen Abend hatten... Bilder davon sind zwar entstanden, jedoch lassen wir das mit dem Online-Stellen einfach mal...
Wir haben in jedem Fall an allen uns möglichen und unmöglichen Stellen erwähnt, dass es wirklich klasse wäre, wenn der Trupp auch unser Haus stellen könnte; dann wird das nicht nur schön, sondern auch lustig!


Sonntag, 12. Januar 2014

Der Bemusterungstermin rückt näher

Mittlerweile haben wir unseren Bemusterungstermin für Ende übernächster Woche bestätigt bekommen. Wir werden also Mittwochs nach der Arbeit in Netphen anreisen, Donnerstag und Freitag viele Entscheidungen treffen und dann total platt nach Hause fahren.
Wie es der Zufall so will ist genau in diesen Tagen bei Büdenbender auch eine Tagung aller Vertriebler. Unserer wird also auch vor Ort sein und ich bin mal sehr gespannt. Wenn ich so an meine letzten Tagungen denke... eieiei ;)

Wir haben auch eine schriftliche Bestätigung der Termins erhalten. Als Anlage gab es dann eine Liste der Dinge, die wir uns vorher schonmal überlegen müssen / sollen. Da sind wir also beschäftigt gewesen. Auch für die Steckdosenplanung haben wir eine Vorlage bekommen, die meine bessere Hälfte gewissenhaft und schön bunt ausgefüllt hat; hier gab es auch maßstabsgetreue Möbelstücke zum ausschneiden; voll cool!*gg*

    
Erdgeschoss 

Das Obergeschoss
 
Keller


Samstag, 28. Dezember 2013

Bauantrag

Der Bauantrag

Eigentlich wollte ich dem Bauantrag, der gestern eingereicht wurde, schon jetzt einen Post widmen. Ich lass es aber lieber und berichte nach der Genehmigung.

Nur soviel: Nur weil man etwas tun muss, heißt das noch nicht, dass man es auch tun darf. Und als wäre das nicht genug, bedeutet es ja zugleich, dass man etwas anderes nicht tut. Aber das muss man normalerweise tun und es ist noch lange nicht gesagt, dass man das auch unterlassen darf!

Ach Asterix ach Asterix... ich muss immer wieder an Dich denken...

Der Bemusterungstermin

Bemusterungstermin? Wasn das?

Einer der Punkte, warum wir uns für ein Fertighaus mit dem Ausbaustand "fast fertig" entschieden haben ist, dass man dort quasi die gesamte Inneneinrichtung an nur zwei Tagen festlegen kann bzw. muss.
Vom Außenputz, der Türe, den Fenstern, dem Klingelknopf, den Dachpfannen, dem Schornstein über die Fliesen in der Küche, im Flur, im Keller, im Hauswirtschaftsraum, in den Bädern, die Wandfliesen, die Steckdosen, Schalter und Knöpfen, die Innentüren mit den Griffen, die Sanitärobjekte und was auch immer ich noch vergessen haben mag. Alles wir an den zwei Tagen in der Ausstattungsausstellung bei Büdenbender entschieden. Kein nerviges Rumgegurke zu vielen vielen Fachmärkten mit der Herausforderung alles passend zu finden!

 

Ja aber da hat man ja weniger Auswahl!

Ja richtig. Das ist genau der Sinn der Sache. Dazu ein Schwank aus meinem Leben:
Vor vielen vielen Jahren, als der "Real" in Langenfeld noch "Allkauf" hieß, waren wir regelmäßig mit der Familie dort um den wöchentlichen Großeinkauf zu tätigen. Klein Arne wollte da natürlich behilflich sein und hat sich von Mama immer kleinere Aufgaben zur Besorgung geben lassen. Hängen geblieben ist der Auftrag "Hol mal Tesa-Film! 2 Rollen!". Klein Arne dachte sich: "Kein Problem! Läuft!" Vorm Regal dann aber die Ernüchterung; es hätte noch einer Reihe von Zusatzinformationen bedurft:
  • Wie breit ist der Abroller zu hause eigentlich?
  • Wollen wir nicht doch besser den 3er SparPack?
  • Solls matt sein?
  • Per Hand einreißbar?
  • Wieder abziehbar?
  • etc. pp.
Die Mission musste dann leider ohne Ergebnis abgebrochen werden und Klein Arne hat beschlossen: Auswahl ist scheiße! Es zwingt einen nur schon wieder zu - eigentlich vollkommen sinnlosen und überflüssigen - Entscheidungen.

 

Und wie läuft das ab?

Also wir werden am 23. und 24. Januar kommenden Jahres zwei Tage in Netphen-Hainchen verbringen und in diesen zwei Tagen alles soweit festzurren und anschließend unterschreiben, so dass die Produktionsplanung bei Büdenbender erstellt werden kann. Diese zwei Tage werden sicherlich ziemlich anstrengend, da voller Entscheidungen, aber dafür iss danach auch alles durch und wir können uns anderen Dingen widmen. Wie Tapeten, Farben, Laminat und Möbeln...

 

Die Vorbereitungen

Selbstverfreilich sind gewisse Vorbereitungen natürlich unerlässlich. So z.B. die Steckdosen- und Schalterpläne:
Der Erdgeschoss. Besonders erwähnenswert hier die Vorsehungen für den Beamer im Wohnzimmer

Das Obergeschoss

Der Keller: Hier sind wir uns in vielen Dingen immer noch nicht ganz sicher. Wo kommt die Sattelkammer hin und wollen wir nicht eigentlich den HWR doch auf der anderen Seite? Das könnte noch was spaßig werden ;)
Darüber hinaus haben wir ein Frontenbeispiel unserer Küche der Wahl. Damit die Farben der Fliesen auch dazu passenend gewählt werden können.
Sicherlich haben wir uns über vieles noch keine Gedanken gemacht, aber da bauen wir einfach auf die Beratung bei der Bemusterung und die Vereinfachung von Entscheidungen, wenn die Auswahl geringer ist.

Im Übrigen hat sich die Auswahl der Sanitärobjekte schon erledigt. Von den im Preis inbegriffenen Serien hat nur eines ein akzeptables Urinal mit Deckel im Programm.

Freitag, 6. Dezember 2013

Wer unter euch ohne Sünde ist...

...der werfe den ersten Stein auf Sie.

Getreu diesem Motto haben wir uns gedacht: Wie können wir später einmal unseren Häuslebauer richtig beurteilen, ohne selbst einmal den Schaffensprozess der Erstellung von vier Wänden mitm Dach drauf, mit durchgemacht zu haben?
Die Antwort lautet: Gar nicht!

Da wir aber natürlich unseren Häuslebauer an seinem Ergebnis irgendwann mal messen wollen, sind wir also in Vorleistung getreten.
Hier die Ergebnisse:
Die Traufseite bei weihnachtlicher Beleuchtung


Die Urinalseite; weiterhin sehr weihnachtlich
Das komplette Gerät in voller Pracht bei optimaler Ausleuchtung

Frohes Nikolausfest zusammen

Dienstag, 3. Dezember 2013

Architektengespräch

Nachdem wir - nach alter Väter Sitte - die Küche durchgeplant hatten, folgte vor ein paar Tagen das Architektengespräch hier bei uns vor Ort. Dafür ist der von Büdenbender beauftragte Architekt zu uns gekommen, wir haben uns das Grundstück gemeinsam angeschaut und uns dann bei Milky-Way und Wasser zusammen gesetzt um die Pläne einmal komplett durch zu gehen und alle Fenster auf das korrekte Maß zu setzen.
Obwohl wir uns schon im Vorfeld immer wieder mit dem Grundriss und den Fenstern beschäftigt haben, ist uns doch mal wieder so einiges aufgefallen:
  • Wie hoch ist eigentlich unsere jetzige Küche?
  • Wie breit unsere Türen?
  • In welcher Höhe ist der Kopf wenn man am Urinal steht? Kann man dann noch ausm Fenster gucken?
  • Wieviele Türen brauchen wir eigentlich im Keller?
  • Brauchen wir überhaupt nen Keller? (*gg*)
  • Wieviel Geschosserhöhung im EG lässt der Bebauungsplan zu?
Anbei die fertigen Pläne:


Das Obergeschoss

Der Keller

Das Erdgeschoss

Unser Architekt wartet jetzt noch sehnsüchtigst auf die Lagepläne vom Vermesser, die Leitungspläne und das Bodengutachten. Aber insgesamt liegen wir noch ganz gut im Plan... Glaub ich... ;)

Sonntag, 10. November 2013

Das Küche-Haus-Problem

Da das Architektengespräch näher rückt sind wir mit einem interessanten Problem konfrontiert: Das Küche-Haus-Problem. Ähnlich wie niemand weiß ob zuerst die Henne oder zuerst das Ei da war, ist es auch fraglich ob zuerst die Küche oder das Haus geplant wird.
Der naive Ansatz des objektiven Informatikers in mir ist natürlich zuerst das Haus zu bauen und dann die Küche passend dazu reinzudefinieren. Schließlich liegt das Haus beim Preis um den Faktor 50 höher als die Küche. Aber weit gefehlt!
Küchen - insbesondere die Traumküche vom schwedischen Möbeldealer - haben schließlich Standardmaße und lassen sich somit nur in einem gewissen Raster planen. Doof wäre also, wenn die Wand nachher 2,47m lang ist, die Küchenplanung aber nur 2,6m oder 2,4m zulässt.
Also haben wir zunächst die Küchenplanung in Angriff genommen; anbei das Ergebnis:


Grundriss der Küche

3D-Ansicht vom Wohnzimmer aus
 

Das werden wir dann jetzt mit zum Architektengespräch nehmen und mal schauen dass wir die Wände und Fenster passend dazu definieren. Immerhin müsste die eine Wand 30cm länger werden und das Fenster wohl etwas schmaler, damit der Hängeschrank neben der Dunstabzugshaube noch reinpasst... Anbei der Teil des Grundrisses mit der Küche:


Gar nicht mal so schön eingescannt von mir, aber man sieht die Küche



Verschärft wird das Problem übrigens noch durch die aktuelle und bis Ende Dezember geltende 20%-Rabatt-Aktion auf alle FAKTUM-Möbel. Da ein Lagerort für die kommenden 10Monate bereits definiert wurde, könnten wir da glatt fast 2 Promille des Hauspreises oder die Essecke sparen!